20 Jahre Einheit – eine Bilanz in Bildern.

Das vereinte Deutschland wird 20. Mit der Wiedervereinigung wurde viel gewonnen – und zwar für die Menschen auf beiden Seiten der ehemaligen Grenze. Die Menschen im Osten wurden zu selbstbestimmten Bürgern mit demokratischen Rechten, zu freien Menschen. Inwieweit sie diese Rechte, wie etwa die Reisefreiheit, auch ausnutzen konnten, steht auf einem anderen Blatt. Vieles hat sich seit 1990 getan: Städte und Ortschften glänzen mit sanierten Fassaden und neuer Infrastruktur, Flüsse und Umwelt konnten sich vielerorts erholen.

Die Menschen im Westen profitierten wiederum von der Wende durch den Zustrom an Arbeitskräftepotenzial und von der „Goldgrube Osten“, in der so mancher Betrieb zu Schleuderpreisen erworben wurde, weil er in der Marktwirtschaft nicht mehr konkurrenzfähig war. So wie man bereits nach der Teilung Deutschlands von der Abwanderung vieler großer Unternehmen wie Audi, VW oder Miele aus der entstehenden DDR in die BRD profitiert hatte.

Doch wie sieht die Bilanz der vergangenen 20 Jahre insgesamt aus? Wo befinden wir uns heute gesellschaftlich? Ein nachdenklicher Abriss in Bildern:

Soziale Marktwirtschaft? Freiheit und Gleichheit? Toleranz und Gleichberechtigung?

Schlangen vor den Tafeln.
Schlangen vor den Tafeln. Quelle: msn.money. Foto: imago.

Kinderarmut grenzt aus.
Kinderarmut grenzt aus. Quelle: Der Westen. Foto: ddp.

Blühende Landschaften?
Blühende Landschaften? Quelle: Viva Peripheria Blogspot.
Marode Schulen.
Marode Schulen. Quelle: Stadtelternrat Hannover. Foto: Orlowski.
Der Kurs stimmt.
Der Kurs stimmt. Quelle: teleboerse.de. Foto: Reuters.