Der Harte Weg zum Bachelor. Folge II: That’s it – for the moment.

So. 3 Wochen später und 2 Augenring-Nuancen tiefblauer ist es vorerst einmal vollbracht. Die Semesterarbeit zum Modul „Demokratie und Regieren im Vergleich“ ist tatsächlich noch fertig geworden – gestern.
Selbstgewähltes Thema:

Untersuchung der Bedeutung von Säkularisierungsprozessen in Politik und Gesellschaft für eine erfolgreiche Etablierung und Konsolidierung von Demokratie am Beispiel Israels und des Libanon.

17 1/2 Seiten sind es geworden. Wie ich finde, eine ziemlich ausführliche Abhandlung zum Thema, allerdings bin ich in Sachen Methodik mehr als unzufrieden mit dem Ergebnis, leider. Die Zeit war einfach zu knapp, um auch noch plausibel und akkurat zu operationalisieren und die Untersuchungskriterien klarer zu definieren 🙁
Lässt sich jetzt aber leider nicht mehr ändern, das Pamphlet geht nachher in die Post. Nur noch mal schnell die Quellenverweise durchgeschaut, auf Rechtschreibung geprüft, das Literaturverzeichnis vervollständigt und dann… drückt die Daumen, dass es reicht. Irgendwie wär’s fast besser, wenn’s schief ginge, dann könnt ich die Arbeit nächstes Semester noch mal schreiben – und dieses Mal mit der vollen Bearbeitungszeit von 6, statt wie diesmal mit nur 31/2 Wochen. Da käm mit Sicherheit was Handfesteres bei raus.
Wie dem auch sei, interessant war das Thema auf jeden Fall – und gerade über den Libanon hab ich jede Menge gelernt – ein seltsames Land.

Neue Reality-Show bei art und wIEse: Der Harte Weg zum Bachelor. Folge I: Verdammt in alle Ewigkeit.

So. Nachdem mich 2 nette Blogger-KollegInnen ermuntert haben, zum Prozess des Schreibens meiner Semesterarbeit zu bloggen, hab ich mir gedacht: Warum nicht?
Nachdem ich heute bei brütender Hitze den ganzen Tag, mal auf dem Balkon, mal im etwas kühleren Arbeitszimmer, an meiner Arbeit gesessen habe, habe ich zumindest mal eine klarerer Vorstellung davon bekommen, wie so eine Arbeit überhaupt in Sachen Struktur und Vorgehensweise aussehen soll.
Zumindest steht schonmal ein äußeres Gerüst aus:

Einleitung (Erkenntnisinteresse, Hypothese, Methodische Verortung)
1 Begriffsdefinition (Arbeitsdefinitionen für die Schlüsselbegriffe)
2 Erläuterung der beiden zu vergleichenden Fälle (2.1 + 2.2)
3 Analyse
4 Fazit und
5 Bedeutung des Ergebnisses für die politikwissenschaftliche Forschung

Tja – fehlt noch Inhalt, der das Ganze zum Leben erweckt. Hinsichtlich einer Themenwahl bzw. einer Forschungsfrage habe ich mich momentan vorsichtig mit Folgendem angefreundet:
Welche Bedeutung hat der Faktor der Säkularisierung der Gesellschaften im Hinblick auf einen erfolgreichen Demokratisierungsprozess?
Hypothese könnte dann lauten: Je strikter die Trennung zwischen Kirche und Staat, desto größer die Chance einer erfolgreichen Demokratisierung.
Es müssten jetzt also noch 2 Fallbeispiele gewählt werden, an denen man ergebnisorientiert und vergleichend ermitteln könnte.

Es ist zu allererst einmal ein Thema, das mich sehr interessiert. Ich habe keine Ahnung, ob sich Forschungsthema und Hypothese wirklich eignen, eine erfolgreiche Forschungsarbeit abzuliefern. Ich werde wohl mal meinen Modulbetreuer diesbezüglich befragen.
Und was meint meine geneigte Leserschaft dazu?

‚Maischberger‘ im Prüfungsstress

Jedes Semester wieder ereilt mich das gleiche Schicksal wie Tausende Studenten in diesem Land: Prüfungen. Dieses Semester muss ich als Studentin der FernUni Hagen eine Studienarbeit zum Thema Faktoren des Wandels bzw. der Stabilität von Regierungssystemen oder kurz: Systemtransformation einreichen.
So sehr wie mich mein neues Spielzeug Blogging zuletzt in Anspruch genommen hatte, musste es ja passieren: Ich hab den Startschuss schlicht und ergreifend verschlafen und habe nun das zweifelhafte Vergnügen, innerhalb von nur 4 Wochen das zustande zu bringen, wofür meine Komilitonen satte 8 Wochen Zeit hatten.
Ich hab schonmal die Belegung für’s nächste Semester storniert.

Langer Rede kurzer Sinn: In den nächsten Wochen werde ich die Arbeit am Blog erstmal ein wenig vernachlässigen müssen, aber spätestens ab Ende August werd ich wieder öfter veröffentlichen.

Entré

Dies sollen nun meine ersten Schritte im (Schatten-) Reich des Blogging werden – sieht man mal vom Twitter-Mikro-Blogging ab, dem ich nun schon etwas länger fröhne.

Noch habe ich nicht den Hauch eines Schimmers vom Bloggen, ebenso wenig von wordpress und seinen hübschen kleinen Funktiönchen; habe aber vor, mir diese häppchenweise zu erschließen. Es wird sich zeigen, ob ich die nötige Akkuratesse und gerade zu Anfang, wo alles aufgrund der mangelhaften Kenntnisse noch etwas mühselig scheint, die nötige Selbstdisziplin aufbringen kann, um es auf diesem Gebiet zu etwas zu bringen.

Vielen Dank an Stephan, der mir diesen Blog freundlicherweise eingerichtet hat und mir auch zukünftig hoffentlich in technischen Fragen zu Hilfe eilen wird, sowie an Kathrin, die mich zum Bloggen ermutigt hat und deren eigener Blog eine Quelle reinster Inspiration ist.