Anzügliches Kinderfilmchen auf youtube gelöscht. Online bleibt es trotzdem.

Vor einigen Tagen berichtete ich über einen Film, den ein europäischer Fernsehsender über ein zwölfjähriges Mädchen gemacht hatte, das als Sängerin an einer Talentshow teilgenommen hatte. Der Film war vor zwei Wochen im Kinderkanal des Senders gelaufen und vorab über verschiedene Kanäle wie etwa Facebook oder youtube mit einem Trailer beworben worden. Im Trailer kam das Porträt noch wie ein ganz normales Porträt rüber – ein süßes Mädel, das gerne rumtollt, Tiere mag und vor allem gerne und schön singt. Ein youtube-Profil zeigte nach der Ausstrahlung dann den gesamten Film, oder zumindest den größten Teil davon. Darin fanden sich dann in den letzten acht von 23 Minuten auch Szenen, die jedem sittlich auf westlichen Standards verankerten Menschen die Schames- und auch die Zornesröte ins Gesicht steigen lassen müssen. Anzügliches Kinderfilmchen auf youtube gelöscht. Online bleibt es trotzdem. weiterlesen

Sex sells – auch schon mit zwölf.

Würden Sie Ihre zwölfjährige Tochter in aufreizender Kleidung ablichten oder aufnehmen lassen und das Material ins Internet stellen, sichtbar für Millionen von Menschen, die Sie nicht kennen? Manche Dinge sind einfach unbegreiflich, manchmal ist es das Verhalten von Eltern, das sprachlos macht. Die Fotos im Artikel zeigen Screenshots von Szenen aus einem Film, die ich auf YouTube gemacht habe. Das Kleid, das das Mädchen trägt, würde wahrscheinlich jeder Prostituierten oder jedem Pornosternchen gut zu Gesicht stehen: schulterfrei, hauteng und scheinbar noch extra hochgerafft. Noch drei Zentimeter kürzer, und es gäbe den Blick frei auf Schritt und Unterhöschen. Sex sells – auch schon mit zwölf. weiterlesen