UPDATE: Schleichendes Vergessen statt gelebter Aufarbeitung

UPDATE: Zum Thema des verwahrlosten Zustandes des Nordteils des Garnisonfriedhofes bzw. zu den Plänen des Freistaates, die geschichtsträchtigen Gräber zu beräumen und durch eine platz- und kostensparende Alternative zu ersetzen, erschien am 14.09., ein Artikel von mir in den Dresdner Neuesten Nachrichten.

Kaum mehr als ein brachliegender Acker: Nordflügel des Garnisonfriedhofes.
Kaum mehr als ein brachliegender Acker: Nordflügel des Garnisonfriedhofes.

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Originalbeitrag:

Der Garnisonfriedhof der Sowjetarmee an der Marienallee und die ihn umrankenden Geschichten sind momentan beherrschendes Thema in meinem beruflichen wie mittlerweile auch privaten Alltag. Seit meinem ersten Besuch auf der Anlage vor einigen Monaten (ich berichtete) hat sich in mir der Wille gefestigt, ein gewisses Stück des Weges zurückzugehen in eine Welt, ein gesellschaftliches und politisches Klima, die mir als 1979 Geborener unbekannt geblieben sind. Wie sah sie aus, die Welt in den Kasernen der Dresdner Militärgarnison der 50er- bis 70er-Jahre? Jenen Jahren, in denen etwa tausend Sowjetsoldaten und Angehörige – Frauen und Kinder – auf dem Garnisonfriedhof an der Marienallee ihre letzte Ruhe fanden.

Ausgangspunkt für mein sich regendes Interesse war eigentlich die Beobachtung, dass lange nach Kriegsende, ab etwa 1951 bis Ende der 60er-Jahre, vor allem junge Soldaten niederer Dienstgrade (Rekruten, Gefreite, Unteroffiziere) zahlreich in den in Dresden und Umgebung stationierten Einheiten verstorben waren. Zu Hunderten (>500) ruhen sie primär im West- und Nordflügel des Friedhofes. Im Schnitt waren die jungen Männer zum Zeitpunkt ihres Ablebens etwa 22 Jahre alt, der jüngste erst 16, wie sich nun herausstellte. Es drängte mich, zu erfahren, was mit ihnen geschah. Zumal auf diesem Friedhof, der anscheinend ursprünglich hauptsächlich für die Bestattung höherer Dienstgrade vorgesehen war, mit fortschreitender Zeit immer mehr junge Rekruten und immer weniger Offiziere beigesetzt wurden. In den 50er- und 60er-Jahren standen teilweise pro Jahrgang bis zu 50 Rekruten und Gefreiten nur 3 oder 4 Offiziere gegenüber. Die Entdeckung des Nordteils des Friedhofes, der mir bei der ersten Begehung gar nicht aufgefallen war, verstärkte diesen Eindruck noch.

Nun mag mancher argumentieren, dass das alles doch schon so lange her sei, und man die Geschichte auch einfach mal ruhen lassen sollte. Die sowjetische Besatzung und damit die Erinnerung an „die Russen“ ist eben bei vielen Zeitgenossen hauptsächlich negativ besetzt, und das sicherlich auch nicht vollkommen unberechtigt. Doch ich halte diese Periode für ein Stück Heimatgeschichte, zudem eines, über das wenig bekannt ist – und sie markiert eine Schnittstelle zwischen deutscher und russischer Geschichte. Sie sollte nicht vergessen, sondern endlich aufgearbeitet werden.

Mehr noch drängt sich die Notwendigkeit historischer und menschlicher Aufarbeitung jener Zeit auf, als der Nordteil des Garnisonfriedhofes – trotz bestehender Verträge und Gesetze – seit Jahren der Verwahrlosung preisgegeben wird. Anfang der 2000er-Jahre wurde zwar der Hauptteil, bestehend aus Süd-, Südwest-, West-, Mittel- und Ostflügel mit Sandstein-/Beton-Stelen und den Ehrenmalen, für über 1 Million Euro aufwendig instand gesetzt. Und auch jetzt wird ein Mindestmaß an mehr oder weniger regelmäßiger Pflege gewährleistet.
Doch wenn man an der Nordseite des Hauptfriedhofes am Denkmal für die Kriegsgefangenen, wo man sich eigentlich schon am Ende der Anlage angekommen wähnt, vorbeigeht, wird man gewahr, dass der Friedhof hier eine traurige Fortsetzung findet.

Garnisonfriedhof Marienallee, Blick zum Ost- und Mittelflügel
Garnisonfriedhof Marienallee, Blick zum Ost- und Mittelflügel

Garnisonfriedhof Westflügel mit Blickrichtung zur Mitte
Garnisonfriedhof Westflügel mit Blickrichtung zur Mitte

Das nördliche Areal befindet sich in einem absolut unwürdigen, desolaten Zustand. Es beherbergt – soweit ich sie erfassen konnte – etwa 400-450 Soldatengräber ausschließlich junger Männer im Alter von 16-26 Jahren in einfachen Dienstgraden sowie etwa 150 Gräber von Frauen und Kindern aller Altersstufen. Hier sucht man aufwendige Stelen aus Beton oder gar Sandstein vergeblich. Stattdessen dominieren aufs zweite, genauere Hinsehen schlichte Platten aus rotem Granit das Bild, mal klein, mal größer, mal stehend, hauptsächlich jedoch flach im Boden liegend. Doch die Einfachheit des Materials geht auch mit ausgesprochener Robustheit einher – diesem Umstand dürfte es auch gedankt sein, dass die Grabplatten der Verwahrlosung bislang gut standhielten.
Die ältesten Gräber im Nordteil stammen von 1952. Allein im Jahr 1953 wurden über 65 junge Rekruten zwischen 17 und 25 Jahren, die in/um Dresden während ihres Militärdienstes starben, hier begraben, 1954 waren es gar 95, in den 60er-Jahren waren es immerhin noch pro Jahr um die 25. Das jüngste Grab ist von 1987 – ein kleines Mädchen. Im Nordteil ruhen auch die beiden letzten auf dem Garnisonfriedhof bestatteten Soldaten aus dem Jahr 1973. Was mit jenen geschah, die ein ähnliches Schicksal nach 1973 ereilte, ist nach wie vor ungewiss. Anscheinend wurden viele auf städtischen Friedhöfen oder innerhalb der Kasernenmauern beigesetzt, wie mir aus gut informierten Kreisen zugetragen wurde.

Im Nordteil des Friedhofes liegen die meisten Grabmale mittlerweile halb oder ganz unter Erde und Pflanzen versteckt, manche sind vollkommen von ausufernden Sträuchern umwachsen und gar nicht mehr zugänglich. Auch fehlt ein stabiler Zaun zur Dresdner Heide hin – die Folge: Schwarzwild hat auf dem gesamten Friedhofsgelände, vor allem jedoch auf dem Nordteil, schwere Schäden in Form aufgewühlter Erde und dadurch verschütteter Grabmale verursacht.

Garnisonfriedhof, Nordflügel in desolatem Zustand
Garnisonfriedhof, Nordflügel in desolatem Zustand

Garnisonfriedhof Nordflügel in desolatem Zustand
Garnisonfriedhof Nordflügel in desolatem Zustand

Nordflügel, Gräber sind teils verschüttet und überwuchert
Nordflügel, Gräber sind teils verschüttet und überwuchert

Das Land Sachsen, dem die Pflege und der Erhalt der Kriegsgräberstätte bzw. der Ruhestätten von Opfern von Gewalt und Willkürherrschaft obliegen, hat hier seit Jahren nichts getan, um dem schleichenden Verfall und der Verwahrlosung Einhalt zu gebieten. Weder wird das Eindringen von Wild durch Einhegung verhindert, noch werden Büsche und Hecken zurückgeschnitten oder gar Wege freigelegt. Besucher stolpern durch wildes Gestrüpp, kniehohes Gras und ackerähnlichen Boden. Teilweise musste ich dort, wo ich welche vermutete, Grabplatten durch Graben mit den Füßen und einem Schippchen freilegen, um sie erfassen zu können – ein trauriger Anblick.
Wie müssen Angehörige der Toten empfinden, die nach Jahrzehnten endlich den Weg nach Deutschland finden und einen Besuch am Grab des Angehörigen damit verbinden wollen? Wie haben wohl die Angehörigen des Rekruten Rodin (†19, 1955) empfunden, als sie sein Grab vor Kurzem inmitten unwegsamen, verwilderten Geländes unter Erde und überwuchert von Unkraut vorfanden? Die Grabplatte im Boden wurde liebevoll großflächig von Dreck und Unkraut freigeräumt und mit frischen Blumen geschmückt, während man die benachbarten Platten weiterhin mit der Lupe unter Erde und Wiese suchen muss.

Grab Rekrut Rodin (1955), Nordflügel Garnisonfriedhof
Freigeräumt - Liebevolle Erinnerung inmitten des Vergessens.

Alles in diesem Friedhofsteil atmet auf fast unerträgliche Art Vergessen. Viele der dort bestatteten sehr jungen Menschen dürften nach bisherigen Erkenntnissen den rauen, teils menschenunwürdigen Lebensumständen innerhalb des sowjetischen Militärs zum Opfer gefallen sein, in dem ein Menschenleben oft nicht viel zählte – was übrigens noch heute so ist. Sie ereilte ein einsames Ende weit ab von Heimat und Familie. Sollte man ihnen nicht wenigstens im Tod ein Mindestmaß an Respekt entgegenbringen und ihnen die Ehre einer bescheidenen Grabpflege erweisen?

Freigelegt: Grab mit Bildnis des Gefreiten Malkin (21)
Freigelegt: Grab mit Bildnis des Gefreiten Malkin (21)

0 Gedanken zu „UPDATE: Schleichendes Vergessen statt gelebter Aufarbeitung“

  1. ehhh,
    hab den artikel gern gelesen. fand ihn recht spannend. das mit deutschland und der ausseinandersetzung mit der geschicht, ist aber echt nen ganz anderes kapitel. daran besteht kein interesse hierzulande. gedenkstätten verfallen zu lassen ist ja schon echt deutscher kult. lieber sich selbst feiern und geschichte ausblenden hat hier tradition. in sofern überrascht es mich nicht wirklich, dass trotz bestehender verträge mit russland(?) auf den friedhof einfach geschissen wird!
    aber mal ne andere frage: was machst du den beruflich dort?
    bye cap

    1. Moin cap,

      ich arbeite als (freie) Journalistin. Gestern ist in den Dresdner Neuesten Nachrichten zum Thema ein umfangreicher Artikel zur Thematik von mir erschienen. Dafür hatte ich wochenlang in Dresden und im militärischen Umfeld recherchiert. Und dazu gehörten eben auch mehrere Begehungen des Garnisonfriedhofes – analytische Bestandsaufnahme, sozusagen: Gräber zählen, Altersschnitte ermitteln, Besonderheiten auflisten. Das klingt vielleicht etwas makaber, und genauso fühlt es sich anfangs auch an, wenn man so durch die Grabreihen marschiert, Fotos macht, zählt und im Nordflügel sogar mit einem Schäufelchen Grabplatten freilegt, die verschüttet sind.
      Aber mit der Zeit wird es zu einer persönlichen Sache, man entwickelt auch ein Empfinden, ein Wissen-Wollen bezüglich der (meist tragischen) Lebensgeschichten der Verstorbenen.
      Und je mehr man drumherum aus jener Zeit, dem sowjetischen Militäralltag, in Erfahrung bringt – meist nicht gerade Schönes -, desto stärker spielt auch Emotionalität mit hinein. Der Zeitungsartikel (den ich leider nicht verlinken kann) geht auf diesen Alltag, der für die einfachen Soldaten oft sehr beschwerlich, oft sogar die reinste Tortur war, ausführlicher ein – so ausführlich der chronische Platzmangel es eben zulässt.
      Vor Veröffentlichung konnte ich hier im Blog nicht weiter darauf eingehen. Ich spiele aber mit dem Gedanken, jetzt, da er erschienen ist, noch einmal darauf Bezug zu nehmen und das Thema noch einmal hier zu besprechen.

      Was die Verträge mit Russland betrifft: Ich habe mir vom Sächsischen Staatsbetrieb Immobilien- und Baumanagement (SIB, zuständig für Pflege des Friedhofes) sagen lassen, dass die Verträge nur die Kriegsgräberstätten berühren und der Nordteil des Friedhofes, auf dem – Zitat SIB – „nur Zivilisten ruhen, deren Ruhezeit überdies längst abgelaufen“ sei, deshalb in solch desolatem Zustand sei, weil man hier also keine Veranlassung sieht, teures Geld für die Pflege rauszuschmeißen, wenn man es nicht zwingend muss.
      Problem ist nur: Das ist eine glatte Falschaussage. Auf dem Norteil befinden sich etwa 200 Gräber von Zivilisten (Frauen, Kinder, Zivilangestellte beim Militär) und über 400 (!) von Soldaten.
      Auf dem gepflegten Hauptfriedhof wiederum befinden sich auch nicht nur ausschließlich Kriegsgräberstätten, zu denen alle zwischen 1945 und 1952 Verstorbenen gezählt werden, sondern zahlreiche Gräber von Militärs, die NACH diesem Zeitraum beerdigt wurden (1953-1967). Mir erschließt sich also nicht, weshalb DORT gepflegt und saniert wird, obgleich nicht nur Kriegsgräber vorhanden sind, und der Nordteil der Verwahrlosung preisgegeben wird mit genau eben jener Begründung, er beherberge keine Kriegsgräberstätten. Zumal das so auch nicht ganz stimmt: Zu einem kleinen Teil liegen auch im Nordteil Soldaten aus dem Jahr 1952 beerdigt.

      Diese Zweierlei-Maß-Messung wurde überdies zu einem echten Problem für den gesamten Friedhof: Da an der vernachlässigten Nordseite nie ein fester Zaun zur Dresdner Heide hin installiert wurde, bestehen auf dem gesamten Friedhofsgelände schwere Grabschäden durch Schwarzwild (Suhlenbildung, aufgewühlte Erde usw.)
      So ist das aber immer mit den Ämtern. Die wirtschaften hauptsächlich nach Eigeninteresse.

      Was das Verhältnis zu Geschichte und Gedenkstätten in Deutschland betrifft, mache ich eher eine sehr tendenziöse Ambivalenz aus. Während hinsichtlich des Gedenkens allen, was mit dem 2. Weltkrieg zu tun hat (dazu gehört alles, was an Holocaust, Widerstand aber auch deutsche Kriegsvertriebene erinnert), kaum ein Mangel festzustellen ist, sondern – im Gegenteil – für meine Begriffe fast eine Überreizung erkennbar wird, hat man mit dem Erinnern an alles, was kommunistisch, was DDR war, hierzulande echt ein Problem. Die Aufarbeitung beschränkt sich in diesem Teil deutscher Geschichte lediglich darauf, alles Schlechte (Diktatur, Stasi, Mauertote) anzuprangern. Das hat ja durchaus seine Berechtigung, aber dahinter sehe ich immer wieder das Motiv, sozialistische Ideale insgesamt brandmarken und mit einem Stigma versehen zu wollen. Dass Stalinismus und M-L in der DDR fast nichts mehr mit sozialistischen Idealen zu tun hatten, wird dabei oft vergessen – und man wird dessen unter anderem gewahr, wenn man sich den Garnisonfriedhof anschaut. Es ist nicht Bestandteil sozialistischer Ideen, ein Menschenleben als wertlos zu erachten und junge, 17-/18-jährige Männer in einer Kaserne verrecken zu lassen, weil man ihnen kein Essen oder minderwertiges Essen gibt, während die Offiziere nur das Beste kriegen – DAS ist KEIN Sozialismus.
      Das will man hierzulande natürlich nicht hören, und deshalb hat man auch kein Interesse an dieser Seite der geschichtlichen Medaille, deshalb lässt man sowjetische Friedhöfe und Denkmäler auch gern mal verwildern, sie stehen oft abseits und vergessen. Dabei waren es die Sowjets, die bei aller Grausamkeit und Willkür, vielen Deutschen nach dem Krieg zunächst mal das blanke Überleben sicherten.

  2. Der Artikel ist eindeutig Dein bisher bester Zeitungsartikel, das wollte ich auf jeden Fall noch loswerden. Ich bin froh, dass ich Dein Blog kenne und mehr dazu lesen kann. — Für uns als DDR-Jugendliche waren die Sowjetsoldaten auch in den 80ern noch sehr fern. Als Grundwehrdienstleistender hat man so allerhand gehört und war fassungslos. Ich weiß aber, dass es seit der Gorbatschow-Zeit auch menschliche Kontakte zwischen stationierten Soldaten und DDR-Bürgern gab, ganz ohne Ideologie.

    1. Der Artikel ist eindeutig Dein bisher bester Zeitungsartikel, das wollte ich auf jeden Fall noch loswerden. Ich bin froh, dass ich Dein Blog kenne und mehr dazu lesen kann. — Für uns als DDR-Jugendliche waren die Sowjetsoldaten auch in den 80ern noch sehr fern. Als Grundwehrdienstleistender hat man so allerhand gehört und war fassungslos. Ich weiß aber, dass es seit der Gorbatschow-Zeit auch menschliche Kontakte zwischen stationierten Soldaten und DDR-Bürgern gab, ganz ohne Ideologie.

      Nun, das mag daran liegen, dass es der Artikel ist, für den ich am härtesten gearbeitet hab. Und er behandelt ein Thema, das eben nicht alltäglich ist, eines von besonderer Tiefe. Es ist kontrovers, und genau deshalb so wichtig. Es liegt mir am Herzen. Ich bin mir sicher, das merkt ein aufmerksamer Leser schon. Ich wollte das eingeschlafene Bewusstsein möglichst vieler Menschen hier hinsichtlich ihrer Vergangenheit wecken. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere ehemalige Betriebsleiter ja, wie er einige der bedauernswerten Kerle für ein anständiges Essen 12 Stunden am Tag im Werk schuften ließ – ohne Lohn, und ohne was dagegen zu sagen.

      Dass es durchaus auch ungezwungene und ehrliche Kontakte zwischen Sowjets und Deutschen gab, ist unbestritten. Einen solchen Dresdner hatte ich im Artikel zu Wort kommen lassen. Und ich weiß es auch aus meiner ganz eigenen, persönlichen Erfahrung: Der Soldat, dem ich als Kind auf dem Sportplatz hinter dem Alaunplatz ab und zu beim Holzsägen oder bei anderen Arbeiten half, und der mir dafür immer Abzeichen schenkte und mich auf seinen Schultern herumtrug, hieß Sascha (wohl kurz für Alexander). Daran erinnere ich mich bis heute. Er war noch ganz jung und hatte kurze, dunkle Haare. Was er sagte, hab ich mit meinen 7, 8 Jahren nicht verstanden. Nur seinen Namen hab ich behalten und den Anblick roter Epauletten mit einem goldenen Querstreifen darauf – wie ich heute weiß, ein Gefreiter.

    1. Das Buch war wesentliche Grundlage meiner Recherchen zum Thema, die unter anderem im DNN-Artikel vom 23.8. zum Ausdruck kamen. Aber auch bei Norman Naimark („Die Russen in Deutschland“) oder Thilo Gehrke („Das Erbe der Sowjetarmee in Deutschland“) findet sich viel Aufschlussreiches, ebenso in einem weiteren von Satjukow verfassten Buch, „Befreiung? Die Ostdeutschen und 1945“.

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